Hier geht es zu den aktuellen Babys:

Das Rebornen ist ein sehr schönes, aber auch umfangreiches Hobby. Bevor

eine Puppe so aussieht,



 fängt es mit farblosen Rohlingen, oder fabrikgefärbten Puppen an:

Diese Teile werden gereinigt, entfettet und entfärbt.

Dann werden sie in ganz vielen Schichten gefärbt:

Erst heller und heller, bis ein richtiger Hautton entstanden ist.

Den rosigen Ton, die Lippen, Augenbrauen und Äderchen nicht zu vergessen.

Auch Fältchen werden betont und die Finger- und Fußnägel naturgetreu manikürt.

Dann geht es an das Rooten. Das heißt, es werden feine Mohairhaare in den Kopf gestochen. Je weniger Haare pro Loch, um so sauberer die fertige Arbeit. Halbfertig kann das dann etwa so aussehen:

Am Schluß werden die Haare von innen versiegelt, damit man die Haare auch

vorsichtig kämmen kann.

Bei wachen Gesichtern  werden auch noch hübsche Glas- oder Acrylaugen

 eingesetzt:

Wimpern brauchen die Augen natürlich auch. Je nach Geschmack, lang oder kurz.

Sehr naturgetreu ist es auch, wenn man die Nasenlöcher öffnet. Mit Modelliermasse

werden dann von innen Nasengänge modelliert. Diese müssen natürlich verschlossen

sein, damit man nachher nicht in den Kopf gucken kann.


Als nächstes ist der Scheibengelenkkörper an der Reihe. Der wird benötigt, damit

die Puppe in verschiedene Positionen gelegt werden kann.

Dieser, sowie auch Kopf, Arme und Beine werden gefüllt und beschwert mit verschiedenen Materialien,

z.B. Vinylgranulat, Gummi- und Stahlgranulat, Watte o.ä.

Dann werden die Teile an dem Körper befestigt.

Wenn die Puppe gemessen, gewogen, frisiert mit einer Pampers versehen  und

angezogen wurde, dann ist das Rebornbaby fertig.


Jetzt braucht das Baby nur noch einen Namen!